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Seminar

Informatik und Ethik

Wintersemester 2017/18

Prof. (apl) Dr. Beate Bollig


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Termine

Fr 10-12 Uhr, OH 14 R 304

Das Seminar beginnt am 13.10.2017.

Aktuell gibt es keine freien Seminar-Plätze mehr. Es ist jedoch per email möglich sich mittels Angabe der Matrikelnummer auf eine Warteliste setzen zu lassen. Aufgrund der erhöhten Nachfrage ist eine Wiederholung des Seminars bereits im folgenden Sommersemester geplant.


Inhalt

In diesem Seminar starten wir einen wissenschaftlichen Diskurs zu ethischen Problemen in der Informatik.
Anhand der Präsentation, der Analyse und der Diskussion von hypothetischen jedoch realistischen Fallbeispielen zu Konfliktfällen
wollen wir unser ethisches Urteilsvermögen bezüglich der Konsequenzen informatischen Handelns stärken.

Dabei werden wir uns u.a. mit den ethischen Leitlinien der GI (Gesellschaft für Informatik) beschäftigen und
die Empfehlungen zur guten wissenschaftlichen Praxis der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) behandeln.

Ausgehend von den Konzepten Verantwortung, Wert und Dilemma wollen wir uns vorbereitend mit Kants kategorischem Imperativ und dem Nutzenprinzip des Utilitarismus auseinandersetzen. Inhaltlich werden keine Vorkenntnisse aus dem Bereich Ethik erwartet, jedoch Neugierde und Interesse am Thema und eine aktive Teilnahme an den Diskussionen.


Literatur

Die Fallbeispiele, die im Seminar besprochen werden, sind in der Zeitschrift Informatik Spektrum (Springer Verlag) publiziert worden.
Die Zeitschrift ist aus dem Hochschulnetz der TU DO auch online verfügbar.

Zum Einlesen:

Zur Ethik Kants und zum Utilitarismus siehe auch Kapitel 7 und 8 in dem folgenden Buch.

    Svend Andersen.
    Einführung in die Ethik.
    De Gruyter Studienbuch (2005).

    Das Buch ist auch als e-book in der Universitätsbibliothek verfügbar.

Eine Einführung in das Gebiet der Ethik, die sich auch an Leser und Leserinnen ohne philosophische Vorkenntnisse richtet, bietet das folgende Buch.

    Matthias Lutz-Bachmann.
    Grundkurs Philosophie, Band 7 Ethik.
    Reclam (2013).

    Das Buch ist in der Universitätsbibliothek vorhanden.


Hinweis

Das Seminar ist eine reguläre Lehrveranstaltung in den Masterstudiengängen der Fakultät für Informatik.

Studierende, die Interesse daran haben, sich die Veranstaltung im Bereich Informatik im Kontext anrechnen zu lassen, melden sich bitte vorab bei der Veranstalterin.


Organisation

  • Interessierte wenden sich ab sofort per email (beate.bollig at tu-dortmund.de) an die Veranstalterin und werden als Teilnehmer oder Teilnehmerin nach der zeitlichen Reihenfolge ihrer emails berücksichtigt.
  • Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, sich selbstständig mit dem Thema Ethik auseinanderzusetzen, sich aktiv an den Diskussionen und an der Gruppenarbeit zu beteiligen und Arbeitsergebnisse zu präsentieren.
  • Neben der Präsentation eines aufbereiteten Fallbeispiels, moderieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Seminars die jeweils anschließende Diskussionsrunde und verfassen ein Essay von ca 10 Seiten über den von Ihnen gewählten Themenschwerpunkt (Teil der Modulprüfung).
    Berücksichtigt werden sollte, dass die Konzentration auf eine Fragestellung bei dem Essay im Vordergrund steht und weniger eine Sammlung verschiedener Informationen. Die eigene Meinung darf im Essay ausgedrückt werden, jedoch nicht als reine Meinungsbekundung. Wichtig ist die Klarheit und Schlüssigkeit der Begründung und eine kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Sichtweisen.
  • Die Abgabe des Essays ist als pdf-Dokument bis spätestens drei Wochen nach der Präsentation im Seminar erforderlich.
  • Dem Essay ist eine unterschriebene Erklärung mit folgendem Wortlaut beizufügen:
    Hiermit erkläre ich, dass ich mein Essay eigenständig und nur mit den angegebenen Hilfsmitteln und der angegebenen Literatur verfasst habe.
  • Darüberhinaus liest jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin (vor Abgabe bei der Veranstalterin) ein Essay eines anderen Teilnehmers oder einer anderen Teilnehmerin und gibt eine konstruktive Rückmeldung.


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Letzte Änderung: 22.09.2017 von B. Bollig